Neben der ganz allgemeinen Beeinträchtigung ihrer alltäglichen Lebensqualität, stellt eine Sehbehinderung für Menschen in Entwicklungsländern auch ein fast unüberwindliches Hindernis für den Zugang zu Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten dar. Zwei der Hauptursachen für Sehbehinderungen in diesen Gebieten stellen die fehlende Gesundheitsversorgung und eine mangelhafte Ernährung dar: Regelmäßige Augenuntersuchungen oder kompetente Behandlung von häufigen Augenkrankheiten wie Katarakt und Glaukom bleiben für weite Teile der Bevölkerung unerreichbarer Luxus. Hinzu kommt häufig eine schlechte Ernährung, die zu einem Vitamin-A-Mangel führt - eine der Hauptursachen für Erblindung in diesen Regionen der Welt.